- Wann:
- Freitag, den 12. Oktober 2007
- Veranstaltungsort:
- Bremische Bürgerschaft
- Zeitraum:
- 10:00 - 13:00 Uhr
So lautet der Titel der Expertenrunde, die der Landesbehindertenbeauftragte und der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Bremen in Kooperation mit der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH am 12.10.2007 im Haus der Bürgerschaft in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr durchführen. Die Schirmherrschaft hat Bremens Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Reiner Loske übernommen.
Die Veranstaltung wird von namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft mitgestaltet. Der Europaabgeordnete Michael Cramer (Die Grünen) wird über die europäische Dimension der Barrierefreiheit referieren, Henning Weize, kaufmännischer Geschäftsführer der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH über das Thema "Barrierefreie Mobilität - barrierefreies Reisen mit dem Zug".
Die wirtschaftlichen Aspekte von Barrierefreiheit wird Rüdiger Leidner, vormaliger nationaler Tourismusexperte bei der EU-Kommission und Vorstand der nationalen Koordinierungsstelle "Tourismus für alle" in seinem Vortrag untersuchen und Wilhelm Winkelmeier vom "Forum barrierefreies Bremen" in seinem Referat die "Gestaltung von Barrierefreiheit in öffentlichen Räumen".
Darüber hinaus werden Diskussionsbeiträge weiterer Multiplikatoren und Experten aus der Wirtschaft und der Behindertenbewegung erwartet.
Rosemarie Schwarting vom Landesverband Bremen des VCD erklärt hierzu: "Mit der Veranstaltung wollen wir deutlich machen, dass Barrierefreiheit auch in wirtschaftlicher Hinsicht immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies folgt vor allem auch aus dem demografischen Wandel. Barrierefreiheit ist für viele Menschen wichtig und erhöht gleichzeitig den Komfort für alle, wie beispielsweise die Niederflurbahnen und -busse in Bremen zeigen."
Bremens Landesbehindertenbeauftragter Dr. Joachim Steinbrück sagt zu der Expertenrunde: "Meine Hoffnung ist, dass auch Vertreter der regionalen Wirtschaft erkennen, welche Chancen sich aus der Barrierefreiheit ergeben. So hat Bremen bereits heute ein weitestgehend barrierefreies Nahverkehrssystem. Dem steht allerdings ein ungenügendes Angebot an barrierefreien Gaststätten und Hotels gegenüber. Würden das ÖPNV-System und die bereits heute barrierefreien Kultureinrichtungen in ein relativ engmaschiges Netz von barrierefreien Angeboten in der Gastronomie und Hotelerie sowie von Veranstaltungsorten und Sehenswürdigkeiten integriert, könnte Bremen zu einer der ersten Adressen bei den Stadtreisen für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen werden. Deshalb wünsche ich mir ein Bündnis "Bremen wird barrierefrei", an dem sich auch Vertreter der Wirtschaft beteiligen."
